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Samstag, 20. Dezember 2014

Futtern wie bei Muttern!



Es gibt ja inzwischen diverse vegan vegetarische Schnitzel aka. Steakderivate. Ich hab letztens mal welche bei Aldi gekauft. Die waren auch eigtl ganz geil, nur da fehlte noch was. Was was lecker ist, was einen glücklich macht. Eine leckere Sauce, feines Gemüse und ein geiles Pürree. Mhhhhhm Pürree! Aber nicht irgendein Pürree, nicht irgendein Gemüse und vor allem nich irgendeine Sauce!
Wir wollen kochen! Und zwar richtig, und manchmal dauert das und ist aufwendig. Jedenfalls ein bisschen.  Aber es ist ja eh grad allgemein Weihnachts und Urlaubszeit für die meisten, und unser nächstes Gericht passt auch super in die kalte Jahreszeit.

Schnitzel mit gedünsteten Karotten, Erbsen-Süßkartoffel Pü und brauner Sauce



Wir brauchen:


  • Suppengrün (Sellerie, Karotte, Mohrrübe und Petersilie
  • Eine große Zwiebel
  • 4-5 große Karotten fürs Gemüse
  • TK Erbsen
  • Eine große Süßkartoffel
  • 1 EL Tomatenmark
  • Pfeffer und Salz
  • Majoran und Thymian getrocknet
  • 1 EL Magarine
  • Prise Zucker
  • Ewas Milch (Hafer, Soja was so anliegt)


Los geht es mit dem Suppengrün, alles schön klein machen. Und ich meine klein, je kleiner desto besser.  Dann die Zwiebel schälen und in Hälften schneiden.  Eine Pfanne aufstellen und die Zwiebel auf den Schnittflächen anbraten, die Seiten dürfen ruhig richtig Farbe nehmen. 




Dadurch bekommen wir später Farbe und Aroma in die Sauce. Wenn es soweit ist die Zweibel etwas abkühlen lassen und kleiner hacken.  Dann in etwas Öl anschwitzen. Das Suppengrün dazu und in der Pfanne anbraten. Auch hier kann ruhig Farbe ans Gemüse kommen. Es soll ja eine braune Sauce werden. Wenn das Gemüse Farbe genommen hat mit den Kräutern vorsichtig würzen.  Das Tomatenmark dazu und kurz mitrösten.  Mit Wasser ablöschen und noch gut zehn Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf wieder Wasser hinzugeben. Wenn alles weich ist, durch ein Sieb passieren oder mit der Flottenlotte durchdrehen. Anschließen noch mit dem Pürierstab pürieren, es soll ja fein werden.  Die konsistenz mit Wasser nachregulieren. Ein bisschen Sahne oder Weißwein beim kochen schadet auch nichts.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken.  Wer mag gibt eine Prise Chili dazu.



Für das Pürree die Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden. Im Topf mit Milch weichdünsten. Wenn die Kartoffel weich ist die Erbsen dazugeben und noch kurz mitgaren. Dann vom Herd ziehen und pürieren. Mit Salz und einer Prise Muskat abschmecken. Flüßigkeit nach Vorliebe zugeben. Eine Flocke Magarine für die besondere Fluffyness.  Das wars schon, und das wird guuuut!


Das Gemüse ist schnell gemacht, das kann man nebenbei dünsten lassen. Die geschälten Karotten in dicke Streifen schneiden und mit Magarine einer Prise Zucker, Salz und etwas Wasser auf den Herd stellen. Anmachen und bei kleiner Hitze abgedeckt dünsten. Das wars auch schon. Fertig ist es wenn die Möhrchen weich sind. Das Wasser aufheben, das ist jetz nämlich ultra lecker.
Zu dem Suppengrün sollte eigtl auch ein Bunde Petersilie gehören, 2/3 davon gehören in die Sauce das letzte drittel an die Möhrchen.


Ich bin mir durchaus darüber im klaren, dass das Tellerbild jetz nich soo geil ist aber hey, der Geschmack wird überzeugen.
Also tut es!  Und dann schmecken lassen.

Kekse, Plätzchen, Cookies





Guten morgen! Nach einer intensiven Woche am Backofen mit genug Plätzchen, um meine gesamte Armee der Finsternis zu versorgen, wollte ich rechtzeitig vor Weihnachten noch mein Plätzchenrezept mit euch teilen. Meine Plätzchen sind ziemlich weich, sie schmelzen fast im Mund, der Nachteil allerdings ist, dass sie leicht zerbrechen. Sie schmecken toll, sind sehr einfach zuzubereiten und man kann fantastische Effekte damit erzeugen. Meine Lieblingsvariante sind die farbenfrohen Spiral Cookies und die traumhaft schokoladigen Sandwich Cookies, aber auch klassisch ausgestochen sind sie ein Traum. Originalrezept und Inspiration habe ich bei der wundervollen Heather von SprinkleBakes gefunden. Veganisiert habe ich es selbst.

Das Grundrezept (für "cups" benutze ich einfach einen Kaffeebecher):

  • 2 cups Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2/3 cups Puderzucker
  • 1/4 cup Zucker
  • 250 g kalte Margarine (am liebsten Alsan)
  • Vanille


Die Masse wird mit etwas Geduld und viel Kraft geknetet, bis sie gut vermischt ist und man einen Klumpen formen kann. Wenn der Teig jetzt noch etwas klebt, mehr Mehl hinzufügen.

Der Teig sollte für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank ruhen, bis er verwendet werden kann. Er kann dort in Frischhaltefolie eingewickelt bis zu einer Woche gelagert werden.

Auf ein gefettetes/mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 190°C 10 Minuten backen.
 
Spiral Cookies
Cookies nach Grundrezept zubereiten.

Die Masse in zwei teilen und den Teigen unterschiedliche Lebensmittelfarbe und Aroma (z.B. Zitronenschale, Sirup,.. ) zufügen. Ich habe für mein Rezept den Biovegan Farbspaß benutzt. Obwohl die Farben laut Hersteller beim Erhitzen verblassen, ist das Ergebnis bei mir sehr schön geworden, womöglich, weil die Plätzchen nur so kurz im Ofen sind. Dem Teig muss nun wahrscheinlich mehr Mehl beigemischt werden, weil er durch die Flüssigkeiten zu klebrig wird.

Die Teige werden je auf einem Blatt Backpapier oder Frischhaltefolie dünn ausgerollt und anschließend übereinander gelegt und noch einmal leicht ausgerollt. Die Kanten abschneiden, so dass ein Viereck entsteht. Mithilfe von Frischhaltefolie zusammenrollen und den Teig für mindestens 4 Stunden kühlen. Anschließend in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und backen. Eine bebilderte Anleitung gibt es hier.

Die bunten Streussel können angeblich schon vor dem Backen zugefügt werden, ich habe meine abgekühlten Plätzchen dann aber in Zuckerguss gerollt und in eine Schale voller Streussel getunkt, weil ich Sorge hatte, dass sie sonst Farbe verlieren.

Schoko Sandwich Cookies
Cookies nach Grundrezept zubereiten. Dem Teig Kakaopulver nach Geschmack zufügen (ich mag meine Plätzchen sehr kräftig schokoladig). Teig mindestens 4 Stunden kühlen, anschließend ausrollen und gleichmäßige Kreise ausstechen (ich habe ein Schnapsglas benutzt und die Kreise mit einem Stempel dekoriert). Plätzchen backen.

Eine Packung Soyatoo Kokossahne, gut gekühlt, Flüssigkeit abgegossen
einen Schuss Rum
Kakaopulver
Puderzucker nach Geschmack

mit einem Handmixer schlagen, in einen Spritzbeutel geben und bis zur Verwendung kühlen.

Die Hälfte der gut abgekühlten Schokoplätzchen auf der Unterseite mit einer Haselnussgroßen Portion Schokosahne versehen, mit den übrigen Keksen zu Sandwich Cookies transformieren. Wegen der Sahne bitte nur gekühlt lagern.


Dienstag, 25. November 2014

Weihnachtliches Spekulatius Bratapfel Kürbis Tiramisu // Pumpkin Spice Speculoos Apple Tiramisu



Nein, das ist kein Traum, das ist unser weihnachtliches Zauberdessert. Hohoho!

Für eine ganze Auflaufform benötigt man:

  • 0.5 - 1 kg Kürbis
  • 900 ml Schlagsahne, gekühlt (wir haben Soyatoo Kokos und Soya Sahne benutzt, je 450 ml)
  • 3 Äpfel
  • etwas Apfelsaft
  • 300 g Spekulatius
  • etwas Zitronensaft
  • Puderzucker
  • Zimt, Muskat, Kakao, Vanille oder Weihnachtliche Gewürzmischung

1. Den Kürbis zubereiten: Bei Bedarf schälen, Kerne entfernen und in Würfel schneiden. Im Ofen rösten, bis er weich ist, dann vollständig auskühlen lassen. Mit dem Mixer pürieren bis er ganz fein und kremig ist.

2. Die Äpfel zubereiten: Bei Bedarf schälen, Kerne entfernen und in Würfel schneiden. In einem Topf mit etwas Apfelsaft, Zitronensaft, Zimt und Vanille erhitzen und köcheln lassen, bis sie weich sind. Vollständig auskühlen lassen.

3. Die Sahne zubereiten: Die gut gekühlte Sahne mit dem Mixer aufschlagen. So viel Kürbispüree zugeben, wie gewünscht. Mit Zitronensaft, Puderzucker und Gewürzen abschmecken. Noch mal aufschlagen.

4. Kombinieren: Spekulatius fein zerbröseln und in einer Auflaufform verteilen. Äpfel gleichmäßig darüber verteilen, der Spekulatius sollte in Apfelsaft getränkt sein. Darüber die Kürbissahne verteilen.

Verrückt werden!


Yes, the dream is real. Come along to have winter wonderland magic dessert with us!

Fpr one big pan, you need:

  • 0.5 - 1 kg pumpkin 
  • 900 ml vegan whipped cream, chilled (we used Soyatoo Coconut and Soy Cream, 450 ml each)
  • 3 apples
  • some apple juice
  • 300 g speculoos
  • some lemon juice
  • confectionar's sugar
  • cinnamon, nutmeg, cocoa, vanilla // or pumpkin spice


1. Prepare the pumpkin: Take off the peel if necessary, remove the seeds and cut the pumpkin into pieces. Roast in the oven until soft, let cool completely. Blend in a mixer until finely pureed and creamy.

2. Prepare the apples: Peel if desired, remove seeds and cut into pieces. Heat the apple pieces with some apple juice, add some vanilla, cinnamon and lemon juice to taste. Let simmer until soft. Let cool completely.

3. Prepare the cream: Whip the chilled cream until fluffy. Add as much pureed pumpkin as desired. Add lemon juice, confectionar's sugar and spices to taste. Whip again.

4. Assemble: Crush speculoos into little pieces and distribute evenly in a form. Distribute the apples on top, make sure the speculoos gets soaked in apple juice. Top with the pumpkin cream.

Now get all crazy!

Sonntag, 19. Oktober 2014

Schwedische Zimtschnecken: Glad Kanelbullensdag



Jedes Jahr im Oktober zelebrieren die Schweden, berühmt für ihre Kaffeepausen (Fika) den Kanelbullensdag, den Zimtschneckentag. Als ex-pats feiern wir natürlich mit und schenken euch ein grandioses schwedisches Rezept für vegane Zimtschnecken. Die schmecken sogar genau wie die Originalen und sind leicht herzustellen. Schwedische Zimtschnecken haben einen festeren Teig und sind weniger süß als ihre amerikanischen Pendants, die Cinnabuns. Ergab bei uns 19 Kanelbullen unterschiedlichster Größe oder ca. 12 gleich große.

Teig
75 g Margarine
2 dl Pflanzenmilch (wir haben Soja-Reis benutzt)
1 dl Pflanzenjoghurt oder –sahne (wir haben ‚Sojasahne zum Kochen‘ benutzt)
25 g frische Hefe
1 dl Zucker oder ½ dl Sirup
1 Prise Salz
1 - 1,5 kg Mehl
Evtl. ½ Messerspitze Kardamom

Füllung
50-100 g Margarine
1-2 TL Zimt
½ - 1 dl Zucker

Zum Garnieren
Sojasahne und Perlenzucker
oder Zuckerguss

In einem Topf wird Margarine geschmolzen, Milch und Joghurt/Sahne hinzugefügt und lauwarm erhitzt. Die Hefe zerkrümeln und in einer großen Schüssel mit Zucker/Sirup und Salz vermischen. Die lauwarme Flüssigkeit hinzufügen und Mehl (und Kardamom) einrühren, bis ein Teig entsteht. Im Zweifelsfall lieber zu wenig als zu viel Mehl benutzen, beim Kneten kann später mehr Mehl zugefügt werden.
30 - 40 Minuten unter einem Tuch ruhen lassen.
Anschließend den Teig mit Mehl kneten, bis er glatt und glänzend ist. Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit Margarine bestreichen, mit Zucker und Zimt bestreuen und einrollen. Die Rolle in Stücke schneiden und auf einem gefetteten Backblech verteilen. Nun noch einmal 20-30 Minuten ruhen lassen. Evtl. mit Sojasahne einpinseln mit Perlzucker bestreuen, andernfalls nach dem backen mit Zuckerguss garnieren.
Im Ofen bei 250 ° C 6-10 min (bis die Oberseiten goldgelb sind) backen.

Smaklig måltid!

Samstag, 4. Oktober 2014

Ess(t)Kastanien!!


Es herbst!

Spätestens als mir letztens im Park eine Kastanie auf den Kopf gefallen ist, wusste ich, der Herbst hat den Sommer abgelöst. Während ein Auge den Erdbeeren und Kirschen hinterher weint, lacht das andere über die ersten Kürbisse, Zucchinis, Pilze und Kastanien. Und weil ich finde, dass die Kastanie im Vergleich zu Kürbis & Co. in der Küche zu wenig Beachtung findet, habe ich ein Kastanienversöhnungsbrot (glutenfrei) gebacken.

Zutaten:
100g Vollreismehl
100g Buchweizenmehl
4g Trockenhefe oder 20 frische Hefe
200g Esskastanien/Maronen (gibt es auch bereits essfertig im Laden)
3TL Johannisbrotkernmehl
2dl lauwarmes Wasser
1TL Salz
1 TL Brotgewürz
(optional: 50g Trockenfrüchte z.B. Feigen, Nüsse oder Saaten..)

Zubereitung:
1)      Beide Mehle in eine Schüssel geben und in einer geformten Mulde die Hefe mit einem ½ dl  Wasser zu einem Vorteig verrühren. Den Teig 15 Minuten gehen lassen.
2)      Maronis zerbröseln und zusammen mit dem Johannesbrotkernmehl, Salz und Gewürz und evt. optionlen Zutaten wie zerkleinertes Trockenobst oder Nüsse zum Mehl geben. Die restlichen 1,5dl Wasser zufügen und alles zu einem homogenen Teig verkneten. Als geformtes Laib (der Teig wird nicht nochmal geknetet) zurück in die Schüssel geben und abgedeckt an einen warmen Ort ca. 1h gehen lassen.
3)      Teig vorsichtig aus der Schüssel lösen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
4)      Im vorgeheizten Ofen bei 200-250°C ca. 30 - 40 min backen.
5)   Yammiiiie!

Sauer macht lustig....und gesund!

MoinMoin-Stund hat Sanddorn im Mund....

Am Wochenende ging's an die Ostsee, nach Rügen. Und was verbindet man mit der Ostsee neben Matjes, Bernstein, Kreidefelsen....? Sanddorn! Nicht nur einmal bin ich bei den unzähligen angebotenen Sanndornprodukten schwach geworden und habe mich durch Sanndornsaft, -senf-, honig etc. durchgekostet.


Da die Ernte und Verarbeitung der Beeren sehr mühsam ist, sind die Produkte nicht nur lecker, sondern auch etwas teurer. (1l Muttersanddornsaft kostet z.B. stolze ca. 7 €). So habe ich mir auch mal die Mühe gemacht, die kleinen orange-roten Beeren zu pflücken und selbst zu Saft zu verarbeiten.

Die Mühe lohnt sich, denn Sanddorn ist eine Pflanze, die auf ein Kilo etwa 34 Mal so viel Vitamin C enthält, wie die gleiche Menge Zitronen. Bereits zwei Beeren decken den Tagesbedarf an Vitamin C. Außerdem schützen die konzentrierten Antioxidanzien die Zellen vor den freien Radikalen und beeinflussen somit positiv unser Immunsystem. Modebegriff hin oder her...der Sanddorn hat seinen Namen als "Super-Food" wahrlich verdient.

Direkt vom Strauch sind die Beeren allerdings derart sauer und bitter, dass sie beinahe ungenießbar sind. Anders als beim Flieder, enthalten Sie jedoch im unverarbeiteten Zustand keine toxischen Substanzen-können also unbedenklich beim Spazierengehen genascht werden.

Ich habe mir überlegt die Beeren zu einem reinen Saft zu verarbeiten...ohne schnick schnack. Pur ist dieser dann zwar sehr herb, aber jeder kann sich ihn nach Belieben süßen. Er lässt sich mit anderen Fruchtsäften kombinieren oder sogar in Joghurt einrühren.

Und so wird's gemacht: 

1) Beeren nach dem Abbrausen und Säubern in einem Topf mit einem Stampfer auspressen


 2) Den Saft durch ein Sieb sieben.
Gerne kann man hier geschmacklich experimentieren. D.h. wer es süßer mag, rührt etwas natürliche Süße hinzu, wer es würzig mag, lässt den Saft mit einer Zimtstange aufkochen, wer es scharf mag, lässt ein Stück Ingwer darin ziehen...der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 3) Leere Flaschen zum Sterilisieren für 5 Minuten in den auf 120 Grad Celsius vorgeheizten Backofen geben.

4) Flaschen füllen. Wer den Saft gleich oder in den nächsten ein zwei Tagen verzehren möchte-Guten Appetit! Wer den Saft aufbewahren möchte, der folgt dem nächsten Schritt, der Konservierung.

5) Durch Wärmebehandlung unter 100 Grad wird der Saft haltbar gemacht bzw. konserviert. Normalerweise stellt man die Flaschen auf einen Rost in einem Einmachtopf oder Einkochautomaten (mit Thermometer). Da ich so etwa aber nicht besitze, stelle ich sie in einen gewöhnlichen Topf, der mit Wasser gefüllt wird, bis die Flaschen zur Hälfte im Wasser stehen. Nun den Saft unmittelbar in den offenen Flaschen erhitzen. Nach 20 Minuten werden die Saftflaschen aus dem Wasserbad genommen und sofort verschlossen.


6) Fertig! Ich hab mir die Ostsee nach Hause geholt!








Dienstag, 3. Dezember 2013

Vanillekipferl von Vegan Guerilla

Pünktlich zum 1. Advent wurde ich auf das Vanillekipferl-Rezept von Vegan Guerilla hingewiesen und musste es sofort umsetzen. Es ist toll, weil es nur 5 Zutaten beinhaltet und schnell und einfach herzustellen ist. Sie sind natürlich schon alle aufgegessen, und sie schmecken fantastisch!

Für ein Blech mischt man:

  • 300g Mehl
  • 200g Margarine, Raumtemperatur
  • 110g (am besten frisch) gemahlene Haselnüsse
  • 90g Zucker

Der Teig muss gerade so zusammenhalten. Wenn er noch zu sehr krümelt, kann man mehr Margarine dazu geben. In Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend in Kipferl formen und ca. 15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180°C backen, bis die Enden dunkler werden. Die Kipferl gleich danach in einer Puderzucker-Vanille-Mischung rollen und auskühlen lassen.

Mittwoch, 20. März 2013

Pflege für die Winterhaut





So schön der Winter ist, wenn einem der Schnee um die Ohren pfeift und die Füße abfrieren, wenn man sich anschließend mit heißem Tee an der Heizung aufwärmen kann, wenn man ganz viel faul sein kann und zu viel naschen darf, die Haut leidet enorm unter dem Wechsel zwischen Eiseskälte und trockener Heizungsluft.

Anstatt zu viel Geld in der Drogerie zu lassen und teure Kosmetik zu erstehen, habe ich diesen Winter Naturkosmetikrezepte getestet und bin hellauf begeistert. Mit einfachsten Zutaten lassen sich ganz einfach tolle Pflegeprodukte herstellen, die viel weniger kosten, Haut und Haare super weich pflegen und die Umwelt schonen.

Kamille-Dampfbad (1x die Woche)

Dampfbäder öffnen die Poren und lassen die guten Wirkstoffe tief in die Haut dringen. Kamille wirkt beruhigend und entzündungshemmend.

3 EL Kamille (getrocknet; aus dem Garten oder Reformhaus/Bioladen/Supermart im Tee-Regal)
in einer Schüssel mit 300 ml kochendem Wasser übergießen. Das Gesicht darüber halten, Kopf mit einem Handtuch abdecken und 5 - 10 Minuten wirken lassen.
Anschließend die Poren mit kaltem Wasser schließen.

Da die Haut nach der Behandlung mit Wasser zu Trockenheit neigt, kann man sie mit wenigen Tropfen gutem Olivenöl behandeln. Auf ein Wattepad geben und gut einmassieren. Die Haut ist dann schön weich und strahlt.

Ich benutze das Dampfbad anschließend, um meine Hände und Füsse darin zu baden. Sie werden auch mit Olivenöl gekremt.

Heilerde-Kamille-Maske (alle 2 Wochen)

Heilerde hilft bei unreiner Haut, Kamille wirkt beruhigend und entzündungshemmend. Die Konsistenz der Maske hat außerdem einen tollen Peeling-Effekt. Heilerde bekommt man im Reformhaus.

2 EL Heilerde mit ca. 1 EL warmem Kamillentee anrühren, so dass eine dicke, cremige Konsistenz entsteht. Die Maske im Gesicht verteilen (Mund und Augen aussparen) und vollständig trocknen lassen. Anschließend mit warmem Wasser abspülen.


Freitag, 30. März 2012

Veganes Gulasch mit Gourmet-Option



Für das Rezept unseres diesjährigen Weihnachtsmenüs haben wir uns von Jean-Christian Jurys Kochbuch "Vegan für Genießer" inspirieren lassen. Wir haben unsere ganze große Familie mit dem Festessen verwöhnt, dass wir am Morgen vorbereitet hatten und am Abend einfach aufzuwärmen brauchten - perfekt.


Zwiebeln schneiden und in Öl glasig braten,
Sojaschnetzel hinzugeben und mitbraten, bis beides goldbraun angebraten ist.
Paprikapulver, Gulaschgewürz und Pulver für Bratensoße dazufügen und einige Sekunden anbraten,
mit etwas kochendem Wasser und einem Schuss Rotwein ablöschen, bis die Masse bedeckt ist.

Gewürfelte Paprika, Salz und Pfeffer hinzugeben und alles eine halbe Stunde köcheln lassen, gelegentlich Wasser nachgießen.

Zum Schluss mit etwas Hafersahne und Petersilie abschmecken. Ein Traum! Wirklich!

Jury fügt außerdem in Scheiben geschnittene Kumquats sowie geröstete Pinienkerne dazu, wobei uns die Kumquats etwas zu bitter waren.

Lotus Speculoos - Spekulatiuscreme




Yumm! Yumm! Yumm!!

Einfach so löffeln und zusehen, wie die Hüften wachsen. Oder Aufs Brot schmieren. Oder mit Margarine und Puderzucker vermischen und als Creme auf Cupcakes geben. Mhhhhh Spekulatius!

Donnerstag, 23. September 2010

Apfelstrüdelchen

was soll ich sagen, ich würde hier gerne ein Foto dieser wunderbaren Apfeloffenbarung posten, allerdings waren wir alle so vom Essen fasziniert, dass wir vergessen haben, das alles photographisch festzuhalten. Der Strudel ist ganz einfach und schnell zuzubereiten, schmeckt aber soooooooo gut! Es hat Komplimente geregnet, sozusagen!

Für 12 kleine Strudel braucht man eine Packung Tiefkühlblätterteig (6 Scheiben), den man auftauen lässt.
Man schält 3 große Äpfel (Booskop), entkernt sie und schneidet sie in kleine Stücke (ca. 1 qcm).
In einer großen Pfanne erhitzt man 50 g Margarine und lässt die Apfelstücken zugedeckt für 5-10 Minuten darin schmoren. Sie sollen schön weich werden.
Anschließend mit 300ml Weißwein ablöschen und mit Puderzucker, Vanillearoma und etwas Zimt abschmecken. Kurz einkochen lassen.
Der Blätterteig wird einmal längs geteilt, so dass man 12 dünne, längliche Streifen hat. Auf einen Streifen kommen ca. 3 gehäufte Esslöffel vom Apfelkompott, dann werden sie lose eingerollt und seitwärts in eine gefettete Kuchenform gestellt. Abschließend eine dünne Schicht Zuckerguss darüber gießen und dünn mit Zimt bestreuen. Nach Packungsanleitung backen. Fertig. Saulecker!

Dienstag, 11. Mai 2010

Rotkohl, Klöße, Schnitzel und braune Soße


Für ein anständiges Winteressen muss man stundenlang schuften? Pustekuchen! Wir haben mächtig geschummelt und in 30 Minuten dieses Wundermahl geschaffen! Mhhh lecker..
Für die Klöße
Wir kaufen immer fertigen Kloßteig. Den gibt es im Kühlregal in vielen Supermärkten, ist aber nicht immer vegan. Mit ein wenig Recherche findet man das richtige Produkt.
Der Teig muss zu Klößen geformt und in kochendes Salzwasser gegeben werden. Für 20 Minuten ziehen lassen.
Besonders gut schmeckt es, wenn man beim Formen geröstete Brotwürfel in die Klöße gibt.
Für den Rotkohl
Hier haben wir es uns auch sehr einfach gemacht: Rotkohl gibt es fertig gewürzt zu kaufen. Man muss ihn nur erwärmen! Unserer hat so gut geschmeckt, dass wir nichtmal nachwürzen mussten.
Für das Schnitzel
Es gibt ja mittlerweile viele Anbieter veganer Schnitzel. Wir haben unser Lieblingsprodukt gekauft und einige Minuten in der Pfanne angebraten.
Für die Soße
Viele Köche werdenen jetzt wahrscheinlich schimpfen, aber wir haben Pulver für Bratensoße gekauft, vegan natürlich. Wenn man es abschmeckt, ergibt es eine großartige Soße!

250 ml Wasser zum Kochen bringen, Pulver für Bratensoße einrühren. Mit einem Schuss Weisswein, einem Schuss Sojasahne (zum Kochen) und einem Teelöffel 8 Kräuter Mischung aus dem Tiefkühler abschmecken.
Niemandem verraten!