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Samstag, 4. Oktober 2014

Ess(t)Kastanien!!


Es herbst!

Spätestens als mir letztens im Park eine Kastanie auf den Kopf gefallen ist, wusste ich, der Herbst hat den Sommer abgelöst. Während ein Auge den Erdbeeren und Kirschen hinterher weint, lacht das andere über die ersten Kürbisse, Zucchinis, Pilze und Kastanien. Und weil ich finde, dass die Kastanie im Vergleich zu Kürbis & Co. in der Küche zu wenig Beachtung findet, habe ich ein Kastanienversöhnungsbrot (glutenfrei) gebacken.

Zutaten:
100g Vollreismehl
100g Buchweizenmehl
4g Trockenhefe oder 20 frische Hefe
200g Esskastanien/Maronen (gibt es auch bereits essfertig im Laden)
3TL Johannisbrotkernmehl
2dl lauwarmes Wasser
1TL Salz
1 TL Brotgewürz
(optional: 50g Trockenfrüchte z.B. Feigen, Nüsse oder Saaten..)

Zubereitung:
1)      Beide Mehle in eine Schüssel geben und in einer geformten Mulde die Hefe mit einem ½ dl  Wasser zu einem Vorteig verrühren. Den Teig 15 Minuten gehen lassen.
2)      Maronis zerbröseln und zusammen mit dem Johannesbrotkernmehl, Salz und Gewürz und evt. optionlen Zutaten wie zerkleinertes Trockenobst oder Nüsse zum Mehl geben. Die restlichen 1,5dl Wasser zufügen und alles zu einem homogenen Teig verkneten. Als geformtes Laib (der Teig wird nicht nochmal geknetet) zurück in die Schüssel geben und abgedeckt an einen warmen Ort ca. 1h gehen lassen.
3)      Teig vorsichtig aus der Schüssel lösen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
4)      Im vorgeheizten Ofen bei 200-250°C ca. 30 - 40 min backen.
5)   Yammiiiie!

Freitag, 12. September 2014

Rohkost Brot

I belive I can fly....oder ein Brot zum Piepen!



In Anbetracht meiner Vorliebe für Rohkost und jegliche Form von Kernen, Samen und Nüssen, habe ich mir schon oft anhören dürfen, ich sei in meinem früheren Leben ein Vogel oder Kaninchen gewesen.

Nun gut, vielleicht bin ich auch einfach nur ein (Natur)freund des guten, authentischen Geschmacks...
wie dem auch sei...für alle Vögel unter uns oder einfach nur gleichgesinnte gaumenfreudige Freunde, habe ich, getreu meines Rufes, ein leckeres Brot zubereitet, bei dem (zugegeben) wahre Vögel neidisch werden würden...

In diesem Sinne: Guten Appe-Piep-Piep!!! :-)

Zutaten:

130g Kerne (Sonnenblumenkerne)
100g Leinsamen
70g Nüsse (je nach Vorliebe: Haselnüsse, Mandeln etc.)
150g Haferflocken
(für Anhänger der glutenfreien Ernährung: 150g GF Mehlmischung (aus z.B. 1/3 Nussmehl, 1/3 Kokosmehl, 1/3 Buchweizenmehl oder Leinsamenmehl)
2 El Chia-Samen
4 El-Flohsamenschalen
1 Tl Meersalz
1 EL Süße (je nach Haushaltsbestand: Agavendicksaft, Ahorn-, Reis-, Kokosblütensirup)
3 EL Kokosöl
350 ml Wasser
1 Prise Kurkuma

Zubereitung:

Das Brot ist denkbar einfach zuzubereiten.

1) Man vermische einfach nur alle trockenen Zutaten in einer Schüssel und alle flüssigen Zutaten in einer separaten Schüssel.
2) Dann einfach die feuchte Masse über die trockene geben und vermischen, bis alle Zutaten feucht sind.
3) Je nach Beschaffenheit, kann dem Teig bei zu flüssiger Konsistenz noch etwas trockene Masse untergerührt werden oder andersherum, bei zu brösliger Struktur, einfach noch etwas Wasser hinzugeben.
4) Der Teig sollte nun im Idealfall über Nacht stehen und einweichen. Die Samen und Schalen saugen sich in der Zeit nicht nur mit der Flüssigkeit auf und verleihen dem Teig eine bessere Struktur, sondern das nächtliche Fermentieren begünstigt auch den Abbau von Antinähr- und Giftstoffen in u.a. Nüssen. Der Abbau der sogenannten Phytinsäure macht das Brot (noch) bekömmlicher.
Wer weniger Geduld mitbringt, kann den Teig auch wenige Stunden einweichen lassen.


5) Am nächsten Tag, die Teigmasse nur noch in eine Kastenform füllen und glatt streichen,
6) den Backofen auf 170 Grad vorheizen und zunächst 20-30 Minuten backen
7) danach das Brot aus der Kastenform nehmen und mit der Oberseite nach unten auf das Ofengitter legen
8) für weitere 30-40 Minuten backen.
9) das Brot ist fertig, wenn es beim darauf Klopfen hohl klingt

Auch wenn man am Liebsten gleich reinschneiden möchte, sollte man erst warten, bis das Brot vollständig abgekühlt ist. Wenn es so weit ist, empfiehlt es sich etwas dickere Scheiben abzuschneiden, da die Masse doch etwas gröber ist und das Brot sonst leichter zerfällt.

Und nun: Frohes Backen und picken, knabbern, nagen .... :-)

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Bildquelle: http://s32.dawandastatic.com/Product2/49411/49411870/listview_l/1376521231-827.jpg?20140810001816






Mittwoch, 6. Januar 2010

Schwarzbrot


Ya!!! Es gibt Schwarzbrot in London!
Mein geschmacklicher Favorit sind die Brote der Marke Biona (bei Whole Foods um 1,70 Pfund oder im Health Store für 2,00 Pfund), allerdings gibt es bei genauerem Hinschauen mittlerweile auch in den großen Supermärkten Schwarzbrot ab ca. 1,20 Pfund.
Alle Brote wurden aus Deutschland importiert.