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Freitag, 12. September 2014

Rohkost Brot

I belive I can fly....oder ein Brot zum Piepen!



In Anbetracht meiner Vorliebe für Rohkost und jegliche Form von Kernen, Samen und Nüssen, habe ich mir schon oft anhören dürfen, ich sei in meinem früheren Leben ein Vogel oder Kaninchen gewesen.

Nun gut, vielleicht bin ich auch einfach nur ein (Natur)freund des guten, authentischen Geschmacks...
wie dem auch sei...für alle Vögel unter uns oder einfach nur gleichgesinnte gaumenfreudige Freunde, habe ich, getreu meines Rufes, ein leckeres Brot zubereitet, bei dem (zugegeben) wahre Vögel neidisch werden würden...

In diesem Sinne: Guten Appe-Piep-Piep!!! :-)

Zutaten:

130g Kerne (Sonnenblumenkerne)
100g Leinsamen
70g Nüsse (je nach Vorliebe: Haselnüsse, Mandeln etc.)
150g Haferflocken
(für Anhänger der glutenfreien Ernährung: 150g GF Mehlmischung (aus z.B. 1/3 Nussmehl, 1/3 Kokosmehl, 1/3 Buchweizenmehl oder Leinsamenmehl)
2 El Chia-Samen
4 El-Flohsamenschalen
1 Tl Meersalz
1 EL Süße (je nach Haushaltsbestand: Agavendicksaft, Ahorn-, Reis-, Kokosblütensirup)
3 EL Kokosöl
350 ml Wasser
1 Prise Kurkuma

Zubereitung:

Das Brot ist denkbar einfach zuzubereiten.

1) Man vermische einfach nur alle trockenen Zutaten in einer Schüssel und alle flüssigen Zutaten in einer separaten Schüssel.
2) Dann einfach die feuchte Masse über die trockene geben und vermischen, bis alle Zutaten feucht sind.
3) Je nach Beschaffenheit, kann dem Teig bei zu flüssiger Konsistenz noch etwas trockene Masse untergerührt werden oder andersherum, bei zu brösliger Struktur, einfach noch etwas Wasser hinzugeben.
4) Der Teig sollte nun im Idealfall über Nacht stehen und einweichen. Die Samen und Schalen saugen sich in der Zeit nicht nur mit der Flüssigkeit auf und verleihen dem Teig eine bessere Struktur, sondern das nächtliche Fermentieren begünstigt auch den Abbau von Antinähr- und Giftstoffen in u.a. Nüssen. Der Abbau der sogenannten Phytinsäure macht das Brot (noch) bekömmlicher.
Wer weniger Geduld mitbringt, kann den Teig auch wenige Stunden einweichen lassen.


5) Am nächsten Tag, die Teigmasse nur noch in eine Kastenform füllen und glatt streichen,
6) den Backofen auf 170 Grad vorheizen und zunächst 20-30 Minuten backen
7) danach das Brot aus der Kastenform nehmen und mit der Oberseite nach unten auf das Ofengitter legen
8) für weitere 30-40 Minuten backen.
9) das Brot ist fertig, wenn es beim darauf Klopfen hohl klingt

Auch wenn man am Liebsten gleich reinschneiden möchte, sollte man erst warten, bis das Brot vollständig abgekühlt ist. Wenn es so weit ist, empfiehlt es sich etwas dickere Scheiben abzuschneiden, da die Masse doch etwas gröber ist und das Brot sonst leichter zerfällt.

Und nun: Frohes Backen und picken, knabbern, nagen .... :-)

http://s32.dawandastatic.com/Product2/49411/49411870/listview_l/1376521231-827.jpg?20140810001816 
Bildquelle: http://s32.dawandastatic.com/Product2/49411/49411870/listview_l/1376521231-827.jpg?20140810001816






Mittwoch, 27. März 2013

Rohkost: himmlisch cremige Avocado Kokos Torte










Anlässlich des Geburtstages meiner lieben Freundin Isa habe ich beschlossen, mein gesammeltes Wissen über Rohkost-Desserts (Danke liebe Lisa aus dem extraVeganz!) in einem fantastisch-cremigen, lecker süßen und gesunden Rohkostkuchen zu verbinden.

Das Ergebnis kann sich mehr als sehen und schmecken lassen und hat schon beim ersten Versuch geklappt! Man benötigt relativ viel Zeit, aber der Aufwand lohnt sich. Und auch wenn der Kuchen nur für eine 16cm Springform gedacht ist, muss man sich keine Sorgen machen, dass jemand hungert, so ein Stück macht nämlich ordentlich satt!

Als Rezeptvorlage habe ich den "Raw Lime Avocado Pie" von Fragrant Vanilla Cake benutzt und noch ein wenig abgewandelt. Die Mengenangabe ist "Tassen", dafür benutze ich immer ein normales Glas, das ich fast fülle.

Einkaufsliste
100 g Macadamianüsse (nicht gesalzen, nicht geröstet)
ca. 150 g Cashew-Kerne
1 Kokosnuss
1 große Avocado
1 Banane
1 Bio-Limette
1 Vanilleschote
8 Datteln
Buchweizen
Agavennektar
Kokosöl
Meersalz

3 Tage vorher
Einen großen Teller mit Küchenpapier auslegen und die gesamte Fläche mit Buchweizen (aus dem Bioladen oder Reformhaus) bestreuen. Gut gießen und bis zur Verarbeitung feucht halten. Der Buchweizen soll keimen.

1 Tag vorher
die Cashew-Kerne mit Wasser übergießen und über Nacht ziehen lassen.

Boden/Rand
100 g Macadamia (nicht gesalzen, nicht geröstet)
1/4 Kokosnus
1/2 Tasse gekeimter Buchweizen
1 Prise Meersalz
8 Datteln, entkernt

Eine 16-cm-Springform mit Kokosöl einreiben (bei Bedarf erhitzen, damit das Öl flüssig wird). Eine Kokosnuss öffnen, Youtube hilft! Das Kokoswasser sammeln und für die Creme aufbewahren. Den Buchweizen bei niedriger! Temperatur im Backofen trocknen.

Die Macadamianüsse mit 1/4 des Fruchfleisches der Kokosnuss und dem getrockneten Buchweizen im Mixer oder mit dem Pürierstab zerkleinern. Meersalz und Datteln dazugeben und weiter zerkleinern, bis die Masse klebt. Auf dem Boden und Rand der Springform festdrücken. Im Tiefkühler lagern, während die Füllung entsteht.

Füllung
1 große Avocado
1/2 Kokosnuß
1 Banane
Saft und abgeriebene Schale einer Limette
1/3 Tasse Agavennektar
1 große Prise Meersalz
1/2 Vanilleschote
1/4 Tasse Kokosöl, flüssig

Alle Zutaten bis auf das Kokosöl pürieren, bis ein cremiger Brei entsteht. Anschließend das Kokosöl unter Rühren dazugeben. Die Creme gleichmäßig in der Springform verteilen und wieder im Tiefkühler aufbewahren (mind. 2 h).

Kokoscreme
1 Tasse Cashew-Kerne
1/4 Tasse Kokoswasser
1/4 Kokosnuß
3 Esslöffel Agavennektar
1 große Prise Meersalz
1/2 Vanilleschote
1/4 Tasse Kokosöl, flüssig

Alle Zutaten bis auf das Kokosöl pürieren, bis ein cremiger Brei entsteht. Anschließend das Kokosöl unter Rühren dazugeben. Die Creme 30 Minuten im Kühlschrank aufbewahren und in eine Spritztülle geben. Wenn die Creme noch zu fest ist, ein wenig länger bei Raumtemperatur lagern, bis sie flüssiger ist. Dann den Kuchen verzieren.

Die ganze Arbeit wird sich lohnen, versprochen!