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Samstag, 20. Dezember 2014

Kekse, Plätzchen, Cookies





Guten morgen! Nach einer intensiven Woche am Backofen mit genug Plätzchen, um meine gesamte Armee der Finsternis zu versorgen, wollte ich rechtzeitig vor Weihnachten noch mein Plätzchenrezept mit euch teilen. Meine Plätzchen sind ziemlich weich, sie schmelzen fast im Mund, der Nachteil allerdings ist, dass sie leicht zerbrechen. Sie schmecken toll, sind sehr einfach zuzubereiten und man kann fantastische Effekte damit erzeugen. Meine Lieblingsvariante sind die farbenfrohen Spiral Cookies und die traumhaft schokoladigen Sandwich Cookies, aber auch klassisch ausgestochen sind sie ein Traum. Originalrezept und Inspiration habe ich bei der wundervollen Heather von SprinkleBakes gefunden. Veganisiert habe ich es selbst.

Das Grundrezept (für "cups" benutze ich einfach einen Kaffeebecher):

  • 2 cups Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2/3 cups Puderzucker
  • 1/4 cup Zucker
  • 250 g kalte Margarine (am liebsten Alsan)
  • Vanille


Die Masse wird mit etwas Geduld und viel Kraft geknetet, bis sie gut vermischt ist und man einen Klumpen formen kann. Wenn der Teig jetzt noch etwas klebt, mehr Mehl hinzufügen.

Der Teig sollte für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank ruhen, bis er verwendet werden kann. Er kann dort in Frischhaltefolie eingewickelt bis zu einer Woche gelagert werden.

Auf ein gefettetes/mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 190°C 10 Minuten backen.
 
Spiral Cookies
Cookies nach Grundrezept zubereiten.

Die Masse in zwei teilen und den Teigen unterschiedliche Lebensmittelfarbe und Aroma (z.B. Zitronenschale, Sirup,.. ) zufügen. Ich habe für mein Rezept den Biovegan Farbspaß benutzt. Obwohl die Farben laut Hersteller beim Erhitzen verblassen, ist das Ergebnis bei mir sehr schön geworden, womöglich, weil die Plätzchen nur so kurz im Ofen sind. Dem Teig muss nun wahrscheinlich mehr Mehl beigemischt werden, weil er durch die Flüssigkeiten zu klebrig wird.

Die Teige werden je auf einem Blatt Backpapier oder Frischhaltefolie dünn ausgerollt und anschließend übereinander gelegt und noch einmal leicht ausgerollt. Die Kanten abschneiden, so dass ein Viereck entsteht. Mithilfe von Frischhaltefolie zusammenrollen und den Teig für mindestens 4 Stunden kühlen. Anschließend in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und backen. Eine bebilderte Anleitung gibt es hier.

Die bunten Streussel können angeblich schon vor dem Backen zugefügt werden, ich habe meine abgekühlten Plätzchen dann aber in Zuckerguss gerollt und in eine Schale voller Streussel getunkt, weil ich Sorge hatte, dass sie sonst Farbe verlieren.

Schoko Sandwich Cookies
Cookies nach Grundrezept zubereiten. Dem Teig Kakaopulver nach Geschmack zufügen (ich mag meine Plätzchen sehr kräftig schokoladig). Teig mindestens 4 Stunden kühlen, anschließend ausrollen und gleichmäßige Kreise ausstechen (ich habe ein Schnapsglas benutzt und die Kreise mit einem Stempel dekoriert). Plätzchen backen.

Eine Packung Soyatoo Kokossahne, gut gekühlt, Flüssigkeit abgegossen
einen Schuss Rum
Kakaopulver
Puderzucker nach Geschmack

mit einem Handmixer schlagen, in einen Spritzbeutel geben und bis zur Verwendung kühlen.

Die Hälfte der gut abgekühlten Schokoplätzchen auf der Unterseite mit einer Haselnussgroßen Portion Schokosahne versehen, mit den übrigen Keksen zu Sandwich Cookies transformieren. Wegen der Sahne bitte nur gekühlt lagern.


Dienstag, 25. November 2014

Weihnachtliches Spekulatius Bratapfel Kürbis Tiramisu // Pumpkin Spice Speculoos Apple Tiramisu



Nein, das ist kein Traum, das ist unser weihnachtliches Zauberdessert. Hohoho!

Für eine ganze Auflaufform benötigt man:

  • 0.5 - 1 kg Kürbis
  • 900 ml Schlagsahne, gekühlt (wir haben Soyatoo Kokos und Soya Sahne benutzt, je 450 ml)
  • 3 Äpfel
  • etwas Apfelsaft
  • 300 g Spekulatius
  • etwas Zitronensaft
  • Puderzucker
  • Zimt, Muskat, Kakao, Vanille oder Weihnachtliche Gewürzmischung

1. Den Kürbis zubereiten: Bei Bedarf schälen, Kerne entfernen und in Würfel schneiden. Im Ofen rösten, bis er weich ist, dann vollständig auskühlen lassen. Mit dem Mixer pürieren bis er ganz fein und kremig ist.

2. Die Äpfel zubereiten: Bei Bedarf schälen, Kerne entfernen und in Würfel schneiden. In einem Topf mit etwas Apfelsaft, Zitronensaft, Zimt und Vanille erhitzen und köcheln lassen, bis sie weich sind. Vollständig auskühlen lassen.

3. Die Sahne zubereiten: Die gut gekühlte Sahne mit dem Mixer aufschlagen. So viel Kürbispüree zugeben, wie gewünscht. Mit Zitronensaft, Puderzucker und Gewürzen abschmecken. Noch mal aufschlagen.

4. Kombinieren: Spekulatius fein zerbröseln und in einer Auflaufform verteilen. Äpfel gleichmäßig darüber verteilen, der Spekulatius sollte in Apfelsaft getränkt sein. Darüber die Kürbissahne verteilen.

Verrückt werden!


Yes, the dream is real. Come along to have winter wonderland magic dessert with us!

Fpr one big pan, you need:

  • 0.5 - 1 kg pumpkin 
  • 900 ml vegan whipped cream, chilled (we used Soyatoo Coconut and Soy Cream, 450 ml each)
  • 3 apples
  • some apple juice
  • 300 g speculoos
  • some lemon juice
  • confectionar's sugar
  • cinnamon, nutmeg, cocoa, vanilla // or pumpkin spice


1. Prepare the pumpkin: Take off the peel if necessary, remove the seeds and cut the pumpkin into pieces. Roast in the oven until soft, let cool completely. Blend in a mixer until finely pureed and creamy.

2. Prepare the apples: Peel if desired, remove seeds and cut into pieces. Heat the apple pieces with some apple juice, add some vanilla, cinnamon and lemon juice to taste. Let simmer until soft. Let cool completely.

3. Prepare the cream: Whip the chilled cream until fluffy. Add as much pureed pumpkin as desired. Add lemon juice, confectionar's sugar and spices to taste. Whip again.

4. Assemble: Crush speculoos into little pieces and distribute evenly in a form. Distribute the apples on top, make sure the speculoos gets soaked in apple juice. Top with the pumpkin cream.

Now get all crazy!

Sonntag, 19. Oktober 2014

Schwedische Zimtschnecken: Glad Kanelbullensdag



Jedes Jahr im Oktober zelebrieren die Schweden, berühmt für ihre Kaffeepausen (Fika) den Kanelbullensdag, den Zimtschneckentag. Als ex-pats feiern wir natürlich mit und schenken euch ein grandioses schwedisches Rezept für vegane Zimtschnecken. Die schmecken sogar genau wie die Originalen und sind leicht herzustellen. Schwedische Zimtschnecken haben einen festeren Teig und sind weniger süß als ihre amerikanischen Pendants, die Cinnabuns. Ergab bei uns 19 Kanelbullen unterschiedlichster Größe oder ca. 12 gleich große.

Teig
75 g Margarine
2 dl Pflanzenmilch (wir haben Soja-Reis benutzt)
1 dl Pflanzenjoghurt oder –sahne (wir haben ‚Sojasahne zum Kochen‘ benutzt)
25 g frische Hefe
1 dl Zucker oder ½ dl Sirup
1 Prise Salz
1 - 1,5 kg Mehl
Evtl. ½ Messerspitze Kardamom

Füllung
50-100 g Margarine
1-2 TL Zimt
½ - 1 dl Zucker

Zum Garnieren
Sojasahne und Perlenzucker
oder Zuckerguss

In einem Topf wird Margarine geschmolzen, Milch und Joghurt/Sahne hinzugefügt und lauwarm erhitzt. Die Hefe zerkrümeln und in einer großen Schüssel mit Zucker/Sirup und Salz vermischen. Die lauwarme Flüssigkeit hinzufügen und Mehl (und Kardamom) einrühren, bis ein Teig entsteht. Im Zweifelsfall lieber zu wenig als zu viel Mehl benutzen, beim Kneten kann später mehr Mehl zugefügt werden.
30 - 40 Minuten unter einem Tuch ruhen lassen.
Anschließend den Teig mit Mehl kneten, bis er glatt und glänzend ist. Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit Margarine bestreichen, mit Zucker und Zimt bestreuen und einrollen. Die Rolle in Stücke schneiden und auf einem gefetteten Backblech verteilen. Nun noch einmal 20-30 Minuten ruhen lassen. Evtl. mit Sojasahne einpinseln mit Perlzucker bestreuen, andernfalls nach dem backen mit Zuckerguss garnieren.
Im Ofen bei 250 ° C 6-10 min (bis die Oberseiten goldgelb sind) backen.

Smaklig måltid!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Schoko-Zuchini-Kuchen (vegan, glutenfrei)



Veggi-Kuchen? Veggi-Kuchen!

Was macht man mit einer Riesenzuchini, wenn sämtliche Rezepte wie Zuchininudeln, Zuchinisuppe, gefüllte Zuchini, Zuchinicurry ausgeschöpft sind? Ich wage mich in das süße Terrain der Kuchen. Wenn es einen CarrotCake gibt, warum nicht auch eine ähnliche Zuchiniversion davon?


Das Ergebnis ist schokoladig lecker und alles was von meiner kritischen Küchenjury mit 2 und besser bewertet wird, möchte ich hier teilen. Minuspunkte gibt es lediglich in der Konsistenz, die weniger kuchenartig ist, sondern vielmehr an Marzipanrohmasse erinnert (ohne dabei allerdings geschmacklich nach Marzipan zu schmecken). Das liegt aber an dem Verhältnis zwischen trockenen und feuchten Zutaten. 

Probiert es aus und teilt gern Eurer Geschmackserlebnis.

Zutaten:

2 Tassen Buchweizenmehl
½ Tasse Kakaopulver
1 TL Natron
½ TL Backpulver
¼ TL Salz
¼ Tasse Kokosöl
¼ Tasse Apfelmus oder geriebenen Apfel
1 Tasse braunen Zucker (z.B. Kokosblütenzucker  Mascobado)
1Tl Vanillepulver
1TL Instant Kaffeepulver
1 Banane
4 EL Wasser
¼ l Soyamilch
2 Tassen geraspelte Zuchini
1 Tasse geraspelte dunkle Schokolade

 Zubereitung:
1)   In einer Schüssel das Mehl, den Kakao, das Natron, das Backpulver und das Salz zu einem Mehlmix vermengen.
2)      Die Banane zerdrücken und mit dem Wasser vermischen.
3)      Das Öl, das Apfelmus, den Zucker, das Vanille- und Kaffepulver miteinander zu einer feuchten Masse vermischen und darin die zerdrückte Banane und Milch untermixen.
4)      Das Mehlmix unter die feuchte Masse rühren.
5)      Zuchini raspeln und Feuchtigkeit ausdrücken. Zusammen mit der geraspelten Schokolade unter den Teig mischen.
6)      In den vorgeheizten Ofen bei ca. 180 °Cetwa 40-50 Minuten backen

Wer mag, kann vor dem Ende der Backzeit noch ein Topping aus Mandeln oder Kokosraspeln und etwas Zucker über den Kuchen geben oder aber den Kuchen nach Ende der Backzeit mit einem Schokiüberzug glasieren.


Dienstag, 12. August 2014

Vergiss alles, was du über Schokoladenkuchen zu wissen glaubtest

Jetzt mal wieder zu erfreulicheren Dingen. Nachdem ich dachte, der vegane Schokoladenkuchen hätte den Gipfel des Geschmacks erreicht, traf ich Sofie - wundervoll, inspirierend, kämpferisch - und die wahre Göttin des Schokoladenkuchens. Alle können es bestätigen, der Kuchen ist Wahnsinn - schwer, schokoladig, klitschig. Das Originalrezept ist in Schwedisch, aber ich habe hier mal eine Übersetzung angefertigt:
  • 600 ml Mehl
  • 250 g Margarine
  • 400 ml Puderzucker
  • 250 ml Hafersahne
  • 250 ml Kakao
  • 4 EL Zuckersirup
  • 1 EL Grieß
  • 2 TL Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 50 gehackte dunkle Schokolade
  • Kokosflocken für die Form
Alle Zutaten werden gemischt. Die Springform oder Auflaufform wird mit Margarine eingefettet und mit Kokosflocken ausgestreut. Den Kuchen bei 180°C im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen. Man muss glauben, dass der Kuchen noch nicht fertig ist, er muss noch ziemlich klitschig aussehen. Abkühlen lassen, auch wenn es schwer fällt. Idealerweise mit Vanilleeis und frischen Früchten genießen.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Vanillekipferl von Vegan Guerilla

Pünktlich zum 1. Advent wurde ich auf das Vanillekipferl-Rezept von Vegan Guerilla hingewiesen und musste es sofort umsetzen. Es ist toll, weil es nur 5 Zutaten beinhaltet und schnell und einfach herzustellen ist. Sie sind natürlich schon alle aufgegessen, und sie schmecken fantastisch!

Für ein Blech mischt man:

  • 300g Mehl
  • 200g Margarine, Raumtemperatur
  • 110g (am besten frisch) gemahlene Haselnüsse
  • 90g Zucker

Der Teig muss gerade so zusammenhalten. Wenn er noch zu sehr krümelt, kann man mehr Margarine dazu geben. In Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend in Kipferl formen und ca. 15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180°C backen, bis die Enden dunkler werden. Die Kipferl gleich danach in einer Puderzucker-Vanille-Mischung rollen und auskühlen lassen.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Beerenkuchen (vegan, glutenfrei, großartig)






Ich backe zur Zeit nur noch diesen großartigen Beerenkuchen von Green Kitchen Stories! Ich hab ihn nur ein kleines bisschen abgewandelt und meine Beeren sind auch leider nicht frisch, aber es schmeckt trotzdem ganz fantastisch, am liebsten heiß aus dem Ofen mit Vanilleeis, z.B. von Oatly.


  • 4 cups Beeren (TK)
  • 1 Agavendicksaft nach Bedarf
 mischen und abschmecken.


Für den Teig:
  • 1 cup glutenfreie Haferflocken
  • 1/2 cup Mandelmehl
  • 2 EL Sojamehl
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 3 EL Margarine (Alsan)
  • 2 EL Agavendicksaft

mischen und kneten. Evtl. noch ein paar TL eiskaltes Wasser dazugeben, bis eine Kugel geformt werden kann. In Frischhaltefolie einwickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank lagern. Anschließend auf dem Boden und am Rand einer gefetteten Springform verteilen und festdrücken. 10 Minuten bei 180 °C im vorgeheizten Backofen backen. Anschließend die Beeren darauf verteilen und 30-50 Minuten weiterbacken. (je nach gewünschter Teigbräune/und Beerenmatschigkeit).

Samstag, 29. Juni 2013

Easy Notfall-Kuchen: Wenn der Küchenschrank leer ist


Umzugschaos, Arbeitsstress, vergessene Geburtstage: es gibt viele Gründe, kurzfristig Kuchen backen zu müssen, ohne wirklich Zutaten oder Rezepte zuhause zu haben. Früher hat man dann bei den Nachbarn Eier geborgt, heute stellen wir Alternativen vor, damit man die Nachbarn nur noch zum Essen einzuladen braucht.

Wenn meine Mutter Kuchen bäckt, zählt Sie immer ihre Faustregel auf, um keine Zutaten zu vergessen: "Eier, Butter, Zucker, Mehl". Aufgrund schmerzlicher Erfahrungen habe ich noch "Backpulver" zugefügt, zumal es auch erst eine richtige Faustregel ist, wenn die ganze Faust involviert ist.

Hier also unser Easy Notfall-Kuchen ohne Rezept:

1. Eier
Eier können im Kuchen zwei Zwecke erfüllen: a) den Teig lockern und b) die Zutaten binden. Je nachdem, welche Funktion der Ei-Ersatz erfüllen soll, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

a) DEN TEIG LOCKERN
  • Orgran No-Egg 
  • 2 EL Speisestärke + 2 EL Wasser + 1 TL Backpulver, aufgeschlagen
  • 2 EL Mehl + 1 EL Backpulver + 2 EL Öl + 2 EL Backpulver, aufgeschlagen
b) DIE ZUTATEN BINDEN
  • 2 EL Sojamehl + 2 EL Wasser
  • Guarkernmehl
  • Johannisbrotkernmehl
  • eine zerdrückte, reife Banane
  • 3 EL Apfelmuß
  • 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser
Ingesamt sollten maximal 2 Portionen Ei-Ersatz zugefügt werden, auch wenn ein Rezept mehr Eier verlangt.

2. Butter
Anstatt Butter kann man folgende Zutaten im Kuchen verwenden:
  • Margarine (ich empfehle Alsan, die hat einen buttrigen Geschmack)
  • geschmacksneutrales Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)
  • Kokosfett

3. Zucker
Anstatt klassischem, raffinierten, ungesundem weißen Zucker kann man tausende verschiedene Süßungsmittel benutzen. Hier nur eine kleine Auswahl:
  • Rohrzucker
  • Rohrohrzucker (hat eine würzige Note aber weniger Süßkraft)
  • Agavendicksaft
  • Xanthan (gibt es im Reformhaus, Bioladen oder in veganen Online-Shops)
  • Kokosblütenzucker
  • getrocknete, ungesüßte Früchte, z.B. Datteln, Aprikosen oder Bananen. Vorsicht: verändert die Konsistenz des Kuchens!
TIPP: Mit Süßungsmitteln sparsam umgehen, die meisten Rezepte enthalten viel mehr Zucker als nötig. Lieber erstmal halb soviel Zucker oder Zuckerersatz unter den Teig rühren und dann abschmecken.

4. Mehl
Weißmehl aus dem Supermarkt enthält leider keinerlei Nährstoffe. Alternativen dazu gibt es zum Glück:

  • bis zu der Hälfte des Weißmehls kann durch Vollkornmehl verschiedenster Art (Dinkel, Grünkern, Hafer) ersetzt werden
  • online findet man viele Rezepte für glutenfreie Mehlmischungen, z.B. aus Maismehl, Kastantienmehl, Kichererbsenmehl, gemahlenen Mandeln und Nüssen, Reismehl, Kartoffelmehl + Stärke + Bindemittel. Die hat man allerdings meistens nicht zuhause.

5. Backpulver
Idealerweise hat man immer einen Vorrat an Backpulver da. Ansonsten hilft auch:
  • 2 TL Natron

6. Flüssigkeit
Der Teig muss natürlich noch flüssiger werden. Da hilft:
  • Sojamilch / Hafermilch / Mandelmilch...
  • Wasser (aus der Leitung oder mit Sprudel)
  • ein Espresso (bei Schokokuchen)
  • Limo
  • Saft
  • Tee

7. Extras
Um aus dem Ganzen nicht nur einen Kuchen, sondern einen tollen Kuchen zu Zaubern, kann man sich folgender weiterer Zutaten bedienen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt:
  • eine Prise Salz
  • ein Schuss Schnaps (z.B. Likör oder Weinbrand)
  • Kakao / geschmolzene Schokolade / Schokoraspel
  • 1 TL Kaffee (nur in Schokokuchen)
  • Vanille oder Vanilleextrakt
  • Lebensmittelfarbe / rote Beete Saft
  • 2 Handvoll Spinat oder Feldsalat, püriert
  •  getrocknete oder frische Früchte
  • Nüsse
  • Sirup
  • geriebene Fruchtschale
  • ...
TIPP: Abschmecken! Machen viele beim Kuchen backen gar nicht. Und auch wenn der Kuchen gebacken nochmal ganz anders schmeckt, gilt doch die Regel: Je leckerer der Teig, desto leckerer der Kuchen.

8. Creme
Kann auf den Kuchen als Dekoration, zwischen die Schichten für Feuchtigkeit oder einfach direkt in den Mund. Gute Grundlagen für Cremes stellen wir hier vor. Die können noch abgeschmeckt werden, z.B. mit Puderzucker und Limette:
  • Sojasahne / Kokossahne / Reissahne ZUM AUFSCHLAGEN!
  • Nüsse, z.B. Cashews, Macadamia und/oder Mandeln. Über nacht einweichen und anschließend mit geschmolzenem Kokosöl pürieren. Das Kokosöl wird bei Raumtemperatur fest.
  • Seidentofu, püriert (nur für Füllungen, da es sehr flüssig ist)
  • Pudding (die Puddingsmischungen von RUF sind vegan)
Ein tolles "Backpapier" zum Ausdrucken und an den Kühlschrank heften gibt es von PETA. Gutes Gelingen und viel Experimentierfreude!






Mittwoch, 27. März 2013

Rohkost: himmlisch cremige Avocado Kokos Torte










Anlässlich des Geburtstages meiner lieben Freundin Isa habe ich beschlossen, mein gesammeltes Wissen über Rohkost-Desserts (Danke liebe Lisa aus dem extraVeganz!) in einem fantastisch-cremigen, lecker süßen und gesunden Rohkostkuchen zu verbinden.

Das Ergebnis kann sich mehr als sehen und schmecken lassen und hat schon beim ersten Versuch geklappt! Man benötigt relativ viel Zeit, aber der Aufwand lohnt sich. Und auch wenn der Kuchen nur für eine 16cm Springform gedacht ist, muss man sich keine Sorgen machen, dass jemand hungert, so ein Stück macht nämlich ordentlich satt!

Als Rezeptvorlage habe ich den "Raw Lime Avocado Pie" von Fragrant Vanilla Cake benutzt und noch ein wenig abgewandelt. Die Mengenangabe ist "Tassen", dafür benutze ich immer ein normales Glas, das ich fast fülle.

Einkaufsliste
100 g Macadamianüsse (nicht gesalzen, nicht geröstet)
ca. 150 g Cashew-Kerne
1 Kokosnuss
1 große Avocado
1 Banane
1 Bio-Limette
1 Vanilleschote
8 Datteln
Buchweizen
Agavennektar
Kokosöl
Meersalz

3 Tage vorher
Einen großen Teller mit Küchenpapier auslegen und die gesamte Fläche mit Buchweizen (aus dem Bioladen oder Reformhaus) bestreuen. Gut gießen und bis zur Verarbeitung feucht halten. Der Buchweizen soll keimen.

1 Tag vorher
die Cashew-Kerne mit Wasser übergießen und über Nacht ziehen lassen.

Boden/Rand
100 g Macadamia (nicht gesalzen, nicht geröstet)
1/4 Kokosnus
1/2 Tasse gekeimter Buchweizen
1 Prise Meersalz
8 Datteln, entkernt

Eine 16-cm-Springform mit Kokosöl einreiben (bei Bedarf erhitzen, damit das Öl flüssig wird). Eine Kokosnuss öffnen, Youtube hilft! Das Kokoswasser sammeln und für die Creme aufbewahren. Den Buchweizen bei niedriger! Temperatur im Backofen trocknen.

Die Macadamianüsse mit 1/4 des Fruchfleisches der Kokosnuss und dem getrockneten Buchweizen im Mixer oder mit dem Pürierstab zerkleinern. Meersalz und Datteln dazugeben und weiter zerkleinern, bis die Masse klebt. Auf dem Boden und Rand der Springform festdrücken. Im Tiefkühler lagern, während die Füllung entsteht.

Füllung
1 große Avocado
1/2 Kokosnuß
1 Banane
Saft und abgeriebene Schale einer Limette
1/3 Tasse Agavennektar
1 große Prise Meersalz
1/2 Vanilleschote
1/4 Tasse Kokosöl, flüssig

Alle Zutaten bis auf das Kokosöl pürieren, bis ein cremiger Brei entsteht. Anschließend das Kokosöl unter Rühren dazugeben. Die Creme gleichmäßig in der Springform verteilen und wieder im Tiefkühler aufbewahren (mind. 2 h).

Kokoscreme
1 Tasse Cashew-Kerne
1/4 Tasse Kokoswasser
1/4 Kokosnuß
3 Esslöffel Agavennektar
1 große Prise Meersalz
1/2 Vanilleschote
1/4 Tasse Kokosöl, flüssig

Alle Zutaten bis auf das Kokosöl pürieren, bis ein cremiger Brei entsteht. Anschließend das Kokosöl unter Rühren dazugeben. Die Creme 30 Minuten im Kühlschrank aufbewahren und in eine Spritztülle geben. Wenn die Creme noch zu fest ist, ein wenig länger bei Raumtemperatur lagern, bis sie flüssiger ist. Dann den Kuchen verzieren.

Die ganze Arbeit wird sich lohnen, versprochen! 

Dienstag, 5. März 2013

Unicorn Tales

Falls jemand den fantastischen Blog von Heather Baird noch nicht kennen sollte: Sprinklebakes ist eine meiner absoluten Liebnlingsinspirationsquellen. Da Heathers Rezepte leider nicht vegan sind, habe ich hier für Euch die unbeschreiblich cremig-süßen, vanilligen, fluffigen, zähneziehenden Cow Tales ® veganisiert. Die machen zwar ganz schön Arbeit, das Ergebnis ist aber jede Mühe wert! Und was ist besser als Heather Bairds Cow Tales ®? Unsere hausgemachten, Kühe liebenden, köstlichen "Einhörnchen"!

So sehen Heathers  Cow Tales ® aus:

und so sehen sie bei uns aus:




 Ergibt um die 30 Einhörnchen


Karamell:
1 Tasse Agavendicksaft
2 Tassen Soyatoo* Sojasahne
2 Tassen Zucker
1 Prise Salz
4 1/2 Esslöffel Margarin (Alsan*)

*Wir werden in keinster Weise von den Herstellern subventioniert. Wir empfehlen diese Produkte, weil sie uns am besten gefallen, sie am besten schmecken, sie die richtige Konsisten haben. Man kann natürlich auch andere Margarine und Sojasahne nehmen, aber das Ergbnis wird dann natürlich ein anderes. Wir empfehlen Soyatoo und Alsan.

Ein Kuchenblech mit Backpapier auslegen.

In einem großen Topf Agavendicksaft, eine Tasse der Sahne, Zucker und Salz mischen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen (ca. 10 Minuten).

Wenn die Mischung kocht, sehr langsam die zweite Tasse Sahne einrühren. Die Mischung darf nicht aufhören zu kochen!

Die Temperatur verringern und die Mischung 6 Minuten kochen lassen. Anschließend die Butter nach und nach zugeben und schmelzen lassen.

Nun muss die Creme 40 Minuten lang köcheln. Gelegentlich umrühren.

Anschließend die heiße Creme auf das Backblech gießen. Sie sollte ca. 5 mm hoch sein. Falls zu viel Creme vorhanden ist, auf ein weiteres Blech verteilen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
 

Kreme:
5 Tassen Puderzucker
1 Tasse Alsan Margarine (Raumtemperatur)
1 Tasse Soyatoo Sojasahne (gut gekühlt)
Mark einer halben Vanilleschote

In einer Rührschüssel Puderzucker, Sojasahne, Margarine und Vanille mit dem Handrührgerät schlagen. Die Mischung im Kühlschrank aufbewahren, bis das Karamell abgekühlt ist.

Das Karamell mit dem Backpapier aus der Form nehmen, mit einer weiteren Schicht Backpapier belegen und dünn ausrollen. Die obere Schicht Backpapier wieder entfernen.

Sollte das Karamell zwischenzeitlich zu fest werden, kann man es kurz im Backofen erhitzen, dann wird es wieder weicher.

A) RÖLLCHEN
Karamell in Streifen schneiden und mit einer Spritztüte die Kreme mittig darauf verteilen (siehe Foto). Dünne Rollen formen. Für gerade Enden, die Rollen im Kühlschrank kühlen und dann die Enden abschneiden



B) BONBONS
Karamell in Vierecke schneiden, Kreme mit einer Spritztüte mittig darauf verteilen und Bonbons formen.

Anschließend mit Puderzucker bestreuen.

Dienstag, 12. Februar 2013

Valentinstags-Spezial: Erdbeer-Cookies





Die Erdbeer-Cookies sind eine Abwandlung meiner super chewy homemade chocolate chip cookies, genau so chewy, aber ohne Schokolade. Dafür mit getrocknete Erdbeeren. Yeah! Auch hier gilt: Den Anweisungen muss Folge geleistet werden, sonst kann die Chewyness nicht garantiert werden.

2 Cups Mehl
1/2 Pckg. Backpulver
1 Prise Salz

ungesiebt in einer großen Schüssel mischen.

in einem Topf auf kleiner Flamme 100g Margarine (Alsan) schmelzen lassen.
1 Cup Rohrohrzucker
1/2 Cup weißen Zucker
rote Lebensmittelfarbe

unterrühren und die Masse schaumig schlagen. Anschließend ein wenig abkühlen lassen und das Mark einer Vanilleschote oder Vanillearoma sowie einen Ei-ersatz (1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser) einrühren.

Die Masse zusammen mit 1 Cup getrockneter Erdbeeren kurz verrühren und für eine Stunde im Kühlschrank lagern.

Aus dem Teig 12 Bällchen Formen, mit genügend Abstand auf ein gefettetes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen. Die Ränder sollten anfangen dunkler zu werden, dann sind sie genau richtig.

Valentinstags-Spezial: Rosenauer




Ok, eigentlich wollte ich das mehr als eitle Ziel verfolgen, vegane Macarons zu kreieren. Ich abeitete zum ersten Mal mit No-Egg und hatte höchste Erwartungen. Das hat natürlich nicht so funktioniert, wie ich wollte, aber heraus kamen diese wunderbar wohlschmeckenden, mit Rosenwasser verfeinerten pinken Geburtstagskekse, die ich auf den Namen Rosenauer taufte. Sie schmecken wirklich sehr gut und wenn man niemandem verrät, dass sie eigentlich platte Macarons sind, wird ihnen niemand ihre Deformation krumm nehmen.

An den Macarons bleibe ich trotzdem dran, versprochen!

Bei Aurélie sieht das alles ganz wunderbar einfach aus, daher habe ich ihr Macaron-Rezept als Vorbild genommen.

Man benötigt:
45 g Mandelmehl
75 g Puderzucker
1 gehäuften Teelöffel NO-EGG + 1 Teelöffel Wasser
10 g Zucker
Lebensmittelfarbe
1 Teelöffel Rosenwasser

Mandelpuder und Puderzucker mischen und durch ein feines Sieb passieren

No-Egg + Wasser mischen und mit dem Mixer aufschlagen, wenn es schaumig wird, 10 g Zucker dazugeben und schlagen, bis eine halbwegs eischneeartige Masse entstanden ist.

Mandelmehl und Puderzucker während des Mixens in 3 Schritten untermischen, anschließend das Rosenwasser dazugeben.

Teig mit einem Spritzbeutel als kleine Kreise auf ein Backblech geben. 20 - 30 Minuten ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit 12-14 Minuten bei 140°C Umluft backen.


Mousse au Chocolat


Als ich damals zur Eröffnung im wunderbaren Restaurant Kopps speiste, dem ich noch einen eigenen Eintrag widmen werde, hat mir die unglaubliche Mousse au Chocolat praktisch die Beine weggezogen. Ich kann mich nicht erinnern, in keinem meiner Leben, jemals ein so perfektes Schokolandessert gegessen zu haben. Ich zog mich also sofort in unser Kochstudio zurück, und hier nun ist sie, meine Mousse au Chocolat, inspiriert vom Kopps und überraschend einfach zuzubereiten:

Eine Packung Soyatoo Kokossahne, gut gekühlt, mit dem Mixer aufschlagen
50g dunkle Schokolade (95% !) im Wasserbad schmelzen, etwas abklühlen lassen und mit dem Mixer sehr schnell unter die Sahne rühren.

Bei Bedarf mit Puderzucker süßen. Die Creme schmeckt pur, mit Früchten, auf Kuchen und auf Cupcakes oder was einem sonst nocht tolles dazu einfällt.

Freitag, 30. März 2012

Lotus Speculoos - Spekulatiuscreme




Yumm! Yumm! Yumm!!

Einfach so löffeln und zusehen, wie die Hüften wachsen. Oder Aufs Brot schmieren. Oder mit Margarine und Puderzucker vermischen und als Creme auf Cupcakes geben. Mhhhhh Spekulatius!

Apfel-Khaki Kuchen



der perfekte Obstkuchen für die kalte Jahreszeit:


Zuerst werden die trockenen Zutaten verrührt:
3 Tassen Mehl
1 Tasse Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Vanillezucker
1 TL Guarkernmehl (zum Binden)
1 Prise Salz

Anschließend geben wir die restlichen Zutaten dazu:
eine Tasse Sojamilch
eine halbe Tasse Pflanzenöl oder erwärmte Margarine

en Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben.

Darauf kommen geschälte und in Spalten geschnittene Äpfel und Khakis.

Das ganze wird dann noch mit Zucker und Zimt sowie Margarineflocken bestreut und für 40 Minuten bei 180°C gebacken.

Chicago Soydairy Dandies - Marshmallows // Rice Crispy Treats




Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, jemals wieder Marshmallows genießen zu dürfen - da entdeckte ich plötzlich die veganen Marshmallows "Dandies". Zwar zu einem saftigen Preis, dafür aber universell einsetzbar: roh, in Rice Crispy Treats, in S'mores, im Kakao und überm Lagerfeuer - alles schon getestet und für exzellent befunden! DANKE an das Universum!

Rice Crispy Treats:

Zwei handvoll Marshmallows mit einem Esslöffel Margarine langsam unter Rühren in einem Topf erhitzen. Sobald die Marshmallows geschmolzen sind, soviele Rice Crispies zufügen, bis eine klebrige Masse entsteht. Diese in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und auskühlen lassen. Anschließend in Quadrate schneiden und verputzen!

So Delicious Ice Cream Sandwiches




Sommer, Sonne, Lieblingseis!!!

Pünktlich zum Ende des Winterschlafs haben wir diese wundervolle Süßigkeit entdeckt: weicher Schokoladenteig und erfrischende Vanillecreme verbinden sich zur ultimativen Erlösung von hoffentlich bald eintretenden Hintzewellen. Bis dahin essen wir die Mini-Sandwiches einfach vor der Heizung. Hellauf begeistert!

Hu La La - es gibt wieder Sahne!






Mehr als ein halbes Jahr lang musstem wir auf Sahne verzichten, alle Alternativen und Kokosmilchbrockencreme-Versuche waren weniger als erträglich, backen hat schon gar keinen Spaß mehr gemacht - da kommt HULALA vom Himmel gefallen. Super einfach aufzuschlagen, sehr lecker, sehr fest, wenn auch ziemlich süß - wir sind in jedem Fall begeistert und empfehlen das Produkt uneingeschränkt weiter. Nur Zucker sollte man nicht mehr zugeben!

Im übrigen soll es jetzt auch 3 neue aufschlagbare Sahnesorten von Soyatoo geben. Wir freuen uns schon auf den Test!

Dienstag, 15. November 2011

Waldfruchttorte ohne backen



Unser bestes Ergebnis auf der Suche nach Sahne-Alternativen ist diese wunderbar frische Waldfruchttorte:

Für den Boden haben wir 200 g Margarine (Alsan) in einem Topf geschmolzen.

In einem Tuch haben wir 200 g Vanillekipferl (aus dem Reformhaus) zerbröselt und diese dann unter die geschmolzene Margarine gemischt. Die Mischung kommt in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform und wartet im Kühlschrank, bis die Creme fertig ist.

Die Agartine wird nach Anleitung mit Kokosmilch zubereitet und anschließend eine Packung Tofutti Frischkäse sowie Waldfrüchte (frisch oder TK, aufgetaut) untergerührt. Das ganze kommt auf den Keksboden und für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank.

Ein Leben ohne Soyatoo

Seit Beginn dieses in vielerlei Hinsicht tristen Sommers produziert unser absoluter Lieblingsschlagsahnehersteller Soyatoo seine Schlagcreme nicht mehr. An Alternativen mangelt es - auch die Sojasaane von GranoVita (identisches Produkt) gibt es seit dem Spätsommer nicht mehr, die Soyatoo Sprüh-Sojasahne funktioniert leider nie, und wenn dann dochmal etwas rauskommt, zerläuft es sofort, die Sprüh-Hafersahne überzeugt geschmacklich nicht und die Natumi CreSoy schmeckt abscheulich.

Auf unsere E-Mailanfrage bekamen wir nur diese inhaltslose Antwort:
"Leider musste wir diese aus dem Sortiment nehmen, da wir die gewohnte und auf der Verpackung auch als Produkteigenschaft angekündigte Aufschlagbarkeit derzeit nicht garantieren können. Wir arbeiten daran, das Problem in den Griff zu bekommen. Wann das Produkt wieder verfügbar sein wird, lässt sich allerdings überhaupt nicht absehen. Es tut mir Leid, Ihnen keine befriedigendere Antwort diesbezüglich geben zu können."

Auch auf unsere persönliche Nachfrage am Soyatoostand auf der Anuga speiste man uns ab. Das ist leider ganz und gar nicht im Sinne der Transparenz und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Wir würden uns sehr wünschen, konkretere Aussagen von Soyatoo zu erhalten.

Es stellt sich nun auch die Frage, wie wir weiterhin schmackhafte Torten backen können. Nach einigen Experimenten haben wir eine Mischung aus Kokosmilch, Agartine und Tofutti Frischkäse entwickelt, die sich ganz gut macht und auch exzellent schmeckt. Wer indes einen guten Sahne-Ersatz gefunden hat, möge uns davon berichten. Wir sind verzweifelt!