Donnerstag, 30. April 2009

Löwenzahn Sirup

Wer sagt denn, dass man Bienen braucht, um Honig zu machen? Heute sind wir selbst mal Biene. Ein schönes Leben! Und so ein fruchtiges Ergebnis!
  • 4 Handvoll Löwenzahnblüten werden bei Sonnenschein im Garten gesammelt. Man muss sie gut abschütteln, damit die Käfer rausfallen. Sie werden von ihren Stielen befreit, grob gehackt und kommen mit 
  • 1 Liter Wasser in einen großen Topf. Das ganze wird aufgekocht und bleibt über Nacht stehen.
Der nächste Morgen:
  • Alles durch ein sauberes Tuch in einen anderen Topf umfüllen. Die Blüten bleiben im Tuch, die Flüssigkeit kommt in den Topf.
  • Das Löwenzahnwasser
  • 1 Kilo Zucker
  • Saft 1 Limette
aufkochen. Danach vom Herd nehmen und auf kleiner Flamme noch einmal erhitzen.  Es darf nicht noch einmal kochen, sonst wird der Sirup bitter!
Der Sirup kommt in schöne Gläser oder Flaschen, wird verschenkt oder gelagert. Er hält sich ein Jahr. Wer es dickflüssiger mag (z.B. als Honig aufs Brot) lagert ihn im Gefrierschrank.
Er schmeckt köstlich in kalter (Soja-)Milch oder (Soja-)Joghurt. Im Kochstudio süßen wir auch Sahne damit!

Dienstag, 28. April 2009

Ofengemüse: Suchtfutter für die Massen!


Man muss immer zwei Bleche machen.. das Zeug geht weg wie heiße Kartoffeln! Macht sich immer gut für Besuch, weil man Massen herstellen kann und sich um nichts kümmern muss.
  • Kartoffeln, geviertelt
  • Zwiebeln, in Spalten
man kann die Gemüsepalette unendlich erweitern, aber mit diesen simplen Zutaten ist es ein echtes Erlebnis! Das Gemüse kommt in eine Aufflaufform oder auf ein Blech mit Backpapier und wird gewürzt mit:
  • Salz + Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • großzügige Mengen Olivenöl
  • viel zu viel Balsamico
  • Rosmarin und Thymian (aber andere Kräuter tun's auch)
Dann gehts für mindestens eine Stunde in den Ofen. Es kann ruhig richtig dunkel werden, das kommt vom Balsamico. Lecker dazu sind Dips jeglicher Art und Salat.

Pilzpfanne für faule Gourmets


Wie unglaublich lecker Faulheit sein kann, schmeckt man hier:
  • Champignons
  • Zucchini
werden in ordentlich heißem Olivenöl angebraten. Gewürzt wird mit
  • Salz + Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • Zitronensaft
  • am Ende kommt frischer Schnittlauch oben drauf.

Freitag, 17. April 2009

heiliger Heidelbeer Shake


Niemand kann nein sagen zu einem schönen, kremigen Milchshake in Sommerfarben!

  • Tiefkühl Heidelbeeren (oder ein anderes TK-Obst), nicht aufgetaut!
  • Sojamilch

werden püriert und aufgeschäumt (Milchschäumer oder Cocktailmixer)

Eiswürfel rein und genießen!

Bratkartoffeln für Könige


Brakartoffeln sind ab heute nicht mehr das Spinat-und-Spiegelei-Gericht, das sie mal waren. Sind sind jetzt royal!
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Kohlrabi
  • oder irgendein anderes Wurzelgemüse
Die Kartoffeln werden, gewaschen und in Scheiben geschnitten. Das gleiche passiert mit Mohrrüben, Radieschen, Kohlrabi oder anderem Wurzelgemüse in beliebigen Mengen.
Dann kommt alles in einen Topf Wasser und kocht 5 Minuten. Hinterher Abgießen.
In einer großen Pfanne Öl erhitzen. Das Gemüse in der Pfanne anbraten, dazu kommen
  • Zwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Kümmel
  • Paprika edelsüß
Nach dem Braten noch eine schöne Portion frische Petersilie obendrauf geben! Schmeckt göttlich!

Dienstag, 14. April 2009

Möhrenmuffins, ich liebe euch!!


Was für ein Osterschmaus! Dieses fantastische Produkt kann nur mit göttlicher Intervention entstehen! Nihilisten aufgepasst!
Schmecken so lecker wie der Möhrenkuchen, sind aber handlicher .. passen bequem in jede Handtasche, wenn man das will!
  • 300 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 1 Tüte Backpulver
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Guarkernmehl (o. Sojamehl)
  • 300 g geriebene Möhren
  • 1 Tasse Sojamilch
  • 1/3 Tasse Ahornsirup
  • 1/2 Tasse Öl
kommen in Muffinförmchen für ca. 20 Minuten bei 180° C in den Ofen.
Sind sie abgekühlt, kommt die Krem oben drauf:
  • 1 Packung Sojasahne, aufgeschlagen
  • 3 gehäufte TL Puderzucker
  • Saft 1/2 Limette
Aus dem Kühlschrank schmecken die Muffins ganz besonders gut!

Mittwoch, 8. April 2009

Möhrenkuchen statt Ostereier!





Hach, eine wahrhaftige geschmackliche Offenbarung! Für dieses Kunstwerk musste ich ein schwedisches Möhrenkuchenrezept mit einem veganen amerikanischen Kürbiskuchenrezept kombinieren. Die Metamorphose ist gelungen! Guten Appetit!
Für den Teig
  • 300 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 1 Tüte Backpulver
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Guarkernmehl (o. Sojamehl)
  • 300 g geriebene Möhren
  • 1 Tasse Sojamilch
  • 1/3 Tasse Ahornsirup
  • 1/2 Tasse Öl
ca. 40 Minuten bei 180° C auf der untersten Schiene backen.
Eine Glasur darf nicht fehlen! Am besten, man zaubert eine Krem aus
  • Einer Packung geschlagener Sojasahne
  • ein wenig Puderzucker
  • ein wenig Zitronensaft
  • einem Hauch Zimt
Am Besten schmeckt's frisch gekühlt!