Dienstag, 11. Mai 2010

Rührteig



Rührteig ist die Grundlage der meisten Kuchen, die wir in unserem Kochstudio (wohl eher Backstudio) kreiiren. Wir haben ein ganz tolles Rezept gefunden, das immer einwandfrei funktioniert und leicht wandelbar ist:
Zuerst werden die trockenen Zutaten verrührt:
  • 3 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Vanillezucker
  • 1 Ei-Ersatz zum Binden: 2 EL Sojamehl oder 1 TL Guarkernmehl
Anschließend geben wir die restlichen Zutaten dazu:
  • eine Tasse Sojamilch
  • eine halbe Tasse Pflanzenöl oder erwärmte Margarine
Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben und für 30 Minuten bei 180°C backen.
Man kann den Teig mit Kakao, Weinbrand, Vanillearoma oder Kokosstreusseln, Zitronenschale oder Puddingpulver in alle möglichen fantastischen Kuchen verwandeln!
Noch ein Tipp für die Springform:
  • Die Form mit Margarine einzureiben ist immer ziemlich aufwändig, zumal es nicht immer verhindert, dass der Kuchen anbäckt. Man kann zusätzlich Semmelbrösel in die Form geben, leider schmecken die ziemlich vor.
  • Es hilft auch, ein wenig Pflanzenöl in die Form zu geben, da es sich leichter verteilen lässt als Margarine. Anschließend kann man die Form mit etwas Mehl einstauben.
  • Am einfachen ist es, Backpapier zu benutzen. Das zeichnet sich allerdings an den Kuchenrändern ab.

"Eier"-kuchen


Wir Berliner nennen sie Eierkuchen, andere Leute sagen Pfannkuchen, in jedem Fall aber handelt es sich um Teig, der in Fett zu einem dünnen Taler ausgebacken wird.

Da wir keine Eier benutzen möchten, haben wir ein wenig herumprobiert und ganz einfach fantastische "Eier"-kuchen gezaubert. 

In einer Schüssel werden die Zutaten verrührt. Das Rezept reicht für 2 Personen:

  • 3 Tassen Mehl
  • 1 TL Guarkernmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Tüte Vanillezucker

Anschließend wird soviel Sojamilch dazu gegeben, bis der Teig flüssig ist und sich gut gießen lässt.

Jeweils eine Suppenkelle voll wird in eine Pfanne mit heißer Margarine gegeben und von beiden Seiten goldgelb gebraten.

Wir mögen dazu Apfelmuss, Puderzucker, Schokoladensoße, Schlagsahne, Früchte, Eiskrem.. alles, was süß ist!

Heirler Wie feine Lyoner


Heirler "wie feine Lyoner" ist ein Wurstersatz der sehr fein gewürzt ist zu unserem Lieblingsaufschnitt avanciert ist! Er ist in hauchdünne Scheiben geschnitten und liegt preislich noch ein bisschen unter dem Durchschnitt vergleichbarer Produkte. Eine Packung reicht bei uns eine Woche, ist also absolut im Budget drin. Wir essen es am liebsten mit Salat und Remoulade aufs Brot.
Für 2,69 Euro im Bioladen gekauft

Viana Gemüsegarten Tofu Creme


Viana hat uns mit diesem fantastischen Brotaufstrich überzeugt! Er ist fruchtig, würzig und ganz streichzart! Wir haben ihn außerdem zum verfeinern von Soßen und Gemüsepfannen benutzt und sind hellauf begeistert!
Für ungefähr 2,00 Euro im Bioladen gekauft.

Soyatoo! Soyabel Black Pepper


Das mit dem veganen Käse ist so eine Sache.. man kann ganz schön daneben greifen! Wir haben in dieser Woche den Soyabel Black Pepper von Soyatoo! gekostet.
Wir sind mit unserem Kauf SEHR unglücklich gewesen:
  • Die Verpackung und die Menge des Käses stehen in keinem Verhältnis. Das ist glattweg Betrug!
  • Optisch hat der Käse keine Qualitäten, er sieht arg unbekömmlich aus.
  • Der Geruch erinnert an Katzenfutter
  • Der Käse schmolz nicht im Ofen
  • Über Geschmack lässt sich streiten, aber wir haben das Produkt nach dem ersten Kosten weggeworfen.
Dieses Fazit macht uns sehr traurig, weil wir Soyatoo! als unseren Lieblingsschlagsahnehersteller erwählt hatten und demenstprechend große Erwartungen an das Produkt hatten.
..Es bleibt dann wohl bei Schlagsahne..

Sandwich


Rezepte für Sandwiches sind überflüssig. Wir haben ein Brot aufgebacken, dick mit veganer Majonnaise bestrichen und unsere Lieblingsgemüse haushoch drauf gestapelt. Fantastisch!

Rotkohl, Klöße, Schnitzel und braune Soße


Für ein anständiges Winteressen muss man stundenlang schuften? Pustekuchen! Wir haben mächtig geschummelt und in 30 Minuten dieses Wundermahl geschaffen! Mhhh lecker..
Für die Klöße
Wir kaufen immer fertigen Kloßteig. Den gibt es im Kühlregal in vielen Supermärkten, ist aber nicht immer vegan. Mit ein wenig Recherche findet man das richtige Produkt.
Der Teig muss zu Klößen geformt und in kochendes Salzwasser gegeben werden. Für 20 Minuten ziehen lassen.
Besonders gut schmeckt es, wenn man beim Formen geröstete Brotwürfel in die Klöße gibt.
Für den Rotkohl
Hier haben wir es uns auch sehr einfach gemacht: Rotkohl gibt es fertig gewürzt zu kaufen. Man muss ihn nur erwärmen! Unserer hat so gut geschmeckt, dass wir nichtmal nachwürzen mussten.
Für das Schnitzel
Es gibt ja mittlerweile viele Anbieter veganer Schnitzel. Wir haben unser Lieblingsprodukt gekauft und einige Minuten in der Pfanne angebraten.
Für die Soße
Viele Köche werdenen jetzt wahrscheinlich schimpfen, aber wir haben Pulver für Bratensoße gekauft, vegan natürlich. Wenn man es abschmeckt, ergibt es eine großartige Soße!

250 ml Wasser zum Kochen bringen, Pulver für Bratensoße einrühren. Mit einem Schuss Weisswein, einem Schuss Sojasahne (zum Kochen) und einem Teelöffel 8 Kräuter Mischung aus dem Tiefkühler abschmecken.
Niemandem verraten!